Buchcover Martin Andersson Weidende Stille

"Der Dichter muss also – versucht man Anderssons Aufzeigung zu folgen – mit bedachtsamer Behutsamkeit zu Werke gehen. Als Dichter steht er dabei aber zugleich in einer Tradition und in einem sprachlichen Gefüge, aus dem er nur unter bitterer Aufgabe seiner „Kündung“ heraustreten kann. Anders gesagt: aus dem Nichts erschaffen kann nur ein Gott. Uns Menschen ist die Sprache gegeben, in der wir uns schon qua Dasein und Geburt „befinden“; und es ist unverkennbar, dass Andersson aus der Sprache die schönsten Schätze birgt und in einem unscheinbar wirkenden Bändchen der Edition Acéphale versammelt." - Simon Konttas

Martin Andersson, Autor

Literatur weist über Schlamm und Grau des Alltags, der Gegenwart hinaus. Vielleicht beschäftigt sie sich darum gerade umso mehr mit der sichtbaren Welt oder der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Jedenfalls sollte ihr Wert beim Lesen evident sein: still oder ausdrucksstark nach Bedarf, intelligent stets, aber tiefere Bedeutung meist verbergend.